Scheckübergabe Silvesterlauf 2010

Die 29. Auflage des Silvesterlaufs von Werl nach Soest liegt mittlerweile zwar bereits rund drei Monate zurück, wurde aber erst gestern Abend offiziell beendet: In den Räumlichkeiten der Sparkasse Soest in der Puppenstraße überreichte Cheforganisator Ingo Schaffranka gemeinsam mit den Sponsoren des Laufs zwei Schecks über jeweils 14.000 Euro an zwei soziale Einrichtungen.

„Das ist eine ganze Menge Geld für uns, und wir bedanken uns bei allen Beteiligten ganz herzlich dafür”, freute sich Cäcilia Kaufmann, Vorsitzende des Sozialdiensts Katholischer Frauen Werl, für die Spende, mit der die Einrichtung die Anschaffung eines neuen Dienstwagens finanziert habe. Britta Klingenburg und Nalan Schmitz-Taptik nahmen stellvertretend für den Waldorfkindergarten Soest den zweiten Scheck in Empfang und bedankten sich „besonders im Namen der Kinder, die sich über diverse Neuanschaffungen freuen werden”.

Den widrigen Witterungsbedingungen am Silvestertag 2010 zum Trotz war bei der 29. Auflage des traditionellen Laufsportevents ein Reinerlös von rund 30 000 Euro erwirtschaftet worden. Schaffranka und die Sponsoren bedankten sich noch einmal „ausdrücklich” bei den kommunalen Betrieben, allen Helfern und teilnehmenden Sportlern, die dazu beigetragen hätten, aus dem Lauf „erneut ein regionales Topereignis” zu machen.

Der Sieger steht fest

Daniel Schmidt (LG Remscheid) gelang bei der 29. Ausgabe des Silvesterlaufes von Werl nach Soest ein Start-Ziel-Sieg. Vom Startschuss an führte er das Läuferfeld an, kam nach 46:44 Minuten als Erster ins Ziel. Bei den Frauen siegte zum vierten Mal in Folge Heike Bienstein von der LG Olympia Dortmund.

Die rund 5100 Starter hatten in dem 24-jährigen Schmidt ihren Meister gefunden. Gleich nach dem Start riss er das Führungszepter an sich, zunächst verfolgt von einer zehnköpfigen Gruppe um den späteren Zweitplatzierten Christian Gemke von der LAZ Troisdorf/Siegburg. Doch noch vor der Dreikilometermarke verloren die Verfolger den Anschluss, einzig und allein Gemke wahrte sich die Chance auf den Gesamtsieg. Aber auch er musste schließlich klein beigeben. Denn je näher das Ziel rückte, desto mehr verlor er den Anschluss. Bereits an der Stadtgrenze Soest war die Vorentscheidung gefallen, mit über einer halben Minute Vorsprung kam Daniel Schmidt ins Ziel, der seiner zweiten Teilnahme am Silvesterlauf von Werl nach Soest seinen ersten Sieg feierte. Fynn Schwiegelshohn (Dortmund/47:37) kam als Dritter ins Ziel.

Bei den Frauen folgten Heike Bienstein Dr. Franziska Stebner (Paderborn/58:46) und Luciene Cramer (Warstein/59:23 min) auf das Siegerpodest.

Cheforganisator Ingo Schaffranka war mit dem 29. Silvesterlauf von Werl nach Soest äußerst zufrieden, auch wenn aufgrund der widrigen Wetterlage weniger Läufer als sonst den Weg zur Stadthalle nach Werl fanden. “Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die dafür gesorgt haben, dass die Strecke frei von Eis und Schnee ist”, bedankte er sich bei den zahlreichen ehrenmalichen Helfern sowie den Komunalbetrieben aus Werl und Soest für deren unermüdlichen Einsatz.

Alle Teilnehmer können sich wie gewohnt auf der Homepage des Silvesterlaufes ihre Urkunden erstellen lassen. Das Formular dafür wird am Montag, 2. Januar, freigeschaltet.

Findet statt

Die Schlagzeilen der Medien überschlagen sich: „Der Sparkassen-Silvesterlauf ist in Gefahr” oder „Der Lauf findet zu 99,9% statt”, titeln die Printmedien.

Dabei ist die Sache so einfach: Wenn die Gesundheit oder das Leben der Läufer gefährdet sind, wird der Silvesterlauf von Werl nach Soest nicht gestartet. Und nur dann! Dass Journalisten bemüht sind, aus einem Gespräch und einem geschriebenen Text, eine „knallige” Headline zu schaffen, wissen wir alle. Dass sich Veranstalter in der jüngsten Zeit – bedingt durch die Tragödie in Duisburg – in Ihrer Wortwahl wie einige wenige Politiker geben müssen, ist unschön; aber Realität.

Unsere Überschrift lautet: Der größte Silvesterlauf in Deutschland, der Sparkassen-Silvesterlauf von Werl nach Soest, findet auch im Jahr 2010 statt.

Die Kommunalbetriebe in Werl und Soest arbeiten rund um die Uhr, um die Straßen und Plätze in der Marienstadt und Bördestatt eisfrei zu bekommen. Helfer der Vereine DJK Werl, LC Soester Börde und Marathon Soest sowie den Begünstigten des SKF Werl und des Waldorf Kindergartens Soest unterstützen die Kommunen mit Schüppen, Besen und Salzstreuern.

Es wird also alles getan, dass WIR gemeinsam die 29. Auflage des Sparkassen-Silvesterlaufes erleben und genießen dürfen. Selbst Minusgraden von mehr als 15 Grad unter Null (1996) und riesige Eisflächen hielten die Läufer damals nicht ab zu starten und die Organisation schaffte auch damals eine gelungene Veranstaltung. Also sollten WIR alle eine positive Einstellung haben und uns auf den Lauf freuen.

Ich möchte es aber nicht versäumen mich schon jetzt bei den Einsatzkräften der Kommunen sowie deren Verantwortlichen zu bedanken. Ohne deren Hilfe, müsste unsere Überschrift anders lauten. Die Helfer haben ihr Möglichstes getan und werden es auch noch tun. Aber ich hoffe, dass niemand die Erwartungshaltung hat, dass zwischen Werl und Soest das Eis durch die Sonne der Wüste geschmolzen ist und wir über eine perfekte Strecke verfügen. Wir können laufen und unseren Sport ausüben, das ist die Botschaft. Ich bin sicher, dass jeder Teilnehmer sich über die allgemeine Verkehrslage, den zum Teil verschneiten Parkplätzen und auch Fußwegen im Klaren ist.

Also trotz aller Euphorie. Bitte seid vorsichtig und kommt gesund nach Soest.

Ingo Schaffranka

Bequem von Werl nach Soest

Auch in diesem Jahr gibt es vom Zielort in Soest aus wieder einen Shuttleservice zur Stadthalle nach Werl- und damit zum Startpunkt. So lösen sich etwaige organisatorische Probleme nach dem Zieleinlauf ganz von selbst: Wer beispielsweise von außerhalb anreist, kann mit seinem Auto direkt bis nach Soest fahren. Und muss sich nach dem Zieleinlauf nicht darum kümmern, wieder zurück nach Werl zu kommen. Eingesetzt werden zwei Schuttlebusse. Sie fahren um 11 Uhr am Großen Teich im Stadtzentrum los.

Sicherheitskonzept, ein Muss

Es ist, in Werl wie in Soest, eine der beeindruckendsten Veranstaltungen im Jahr – aber auch die mit der insgesamt vielleicht größten Menschenansammlung. Wenn sich am Mittag des 31. Dezember wieder Tausende Menschen auf den Weg machen, der Silvesterlauf damit zu einem beeindruckenden Spektakel wird, dann muss erstmals zwingend ein ausgetüfteltes Sicherheitskonzept vorliegen, ohne dass die Veranstalter keine Genehmigung für dieses Event bekämen. Da ist die Duisburger Loveparade-Katastrophe im Hinterkopf, da spielt auch die Warnung vor Terror eine Rolle

Organisator Ingo Schaffranka bestätigt: Ja, vor zwei Wochen habe es ein erstes Gespräch in der Sache gegeben. Mit am Tisch: Vertreter des Kreises Soest sowie der Städte Werl und Soest. Bei diesem Termin sei er aufgefordert worden, ein detailliertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten und rechtzeitig vorzulegen. „Bei allen Veranstaltungen, auf denen mehr als 5000 Menschen erwartet werden, wird so etwas gefordert”, weiß er.

Bei einem zweiten Treffen saßen auch Vertreter der Feuerwehren beider Städte mit am Tisch. Denn die legen Wert auf umfassenden Brandschutz und – im Zusammenspiel mit Rettungssanitätern – auf ausreichend breite Rettungswege.

Anhand von aktuellem Kartenmaterial formuliert Schaffranka seine Konzeption. Ohne jede Nervosität übrigens, denn der erfahrene Organisator kümmert sich seit Jahrzehnten bei diesem Silvesterlauf auch und gerade um die Sicherheitsaspekte. „Wir beweisen Jahr für Jahr, dass uns die Sicherheit wichtig ist – und wir haben das im Griff”, sagt Ingo Schaffranka.

Quelle: Werler Anzeiger

Sicherheitskonzept Silvesterlauf 2010

Unterstützung für den Warenkorb

Seit eh und je verschreibt sicht der Silvesterlauf von Werl nach Soest dem guten Zweck. Um die Spendenfähigkeit nachhaltig zu sichern, wurde im November 2009 die Stiftung GUTES ERLAUFEN aus der Taufe gehoben. Sie waltete nun wieder ihres Amtes: Beim Gründungstreffen des “Enser Warenkorbs” konnte Doris Keysselitz einen Scheck in Höhe von 500 Euro entgegen nehmen; überreicht von Silvesterlauf-Cheforganisator Ingo Schaffranka. (Foto: Stute / Werler Anzeiger)

Silvesterlauf ist wieder mobil

Joachim Bock, Inhaber des Ford-Center in Soest, übergab Cheforganisator Ingo Schaffranka jetzt das Führungsfahrzeug für den Silvesterlauf 2010. Ein Ford Kuga, der noch mit einer Startuhr und einer Lautsprecheranlage ausgerüstet wird, zeigt den Spitzenläufern am Freitag, 31. Dezember, wo es lang geht.

Bis dahin nutzt das Organisationsteam des Silvesterlaufes den Ford Kuga, um zu den zahlreichen Vorbereitungsterminen zu kommen. Damit pünktlich zum Startschuss des 29. Silvesterlaufes 2010 ein reibungsloser Ablauf garantiert ist.

Noch bis zum 17. Dezember besteht die Möglichkeit, sich im Internet für den Silvesterlauf von Werl nach Soest anzumelden.

Interesse ungebrochen

Die Nachfrage am Silvesterlauf von Werl nach Soest ist auch im Jahr 2010 ungebrochen. Für die 29. Ausgabe des beliebten Volkslaufes haben sich schon wenige Stunden nach dem Start der Anmeldephase fast 100 Läufer auf die Starterliste gesetzt – einige von ihnen passten sogar den Startschuss in der Nacht ab, um das Rennen um die Startnummer 1 für sich zu entscheiden. Gewonnen hat ein heimischer Starter, der sich zum sechsten Mal für den von den Sparkassen im Kreis Soest präsentierten Lauf angemeldet hat.

Seitdem steigen die Anmeldezahlen kontinuierlich bei allen Wettbewerben. Jeden Tag melden sich aufs Neue begeisterte Laufsportfreunde aus der Region an, kommen Dutzende Besucher auf die Internetseite des Silvesterlaufes von Werl nach Soest. Das lässt die Organisatoren erwartungsfroh in die Zukunft blicken.

Übrigens: Wer sich bis zum 30. November für den Silvesterlauf von Werl nach Soest anmeldet, bezahlt eine vergünstigte Startgebühr; 13 Euro für die Veranstaltungen über 15 Kilometer und zehn Euro für die Fünf-Kilometer-Läufe. Alle Informationen zu Anmeldemodalitäten, Organisationsbeiträgen und sonst noch Wissenswertes findet sich im Bereich Wettbewerbe.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Laura Hottenrott und Eyob Salomon!

Lange sah es danach aus, dass der vor zwei Jahren aus Eritrea geflüchtete Eyob Salomon den mehr als 20 Jahren bestehenden Streckenrekord bei der 34, Auflage des Sparkassen Firmenlaufes knacken kann. Am Ende lief er in einer phantastische Zeit von 45:21 Minuten ins Ziel und belohnte sich für eine grandiose Leistung, da er fast 14 Kilometer allein lief. Auch die für den BSV Baunatal laufende Laura Hottenrott startete erstmalig beim Silvesterlauf und siegte deutlich in der Frauenkonkurrenz. Die in den USA lebende sympathische Läuferin hatte es bei der Siegerehrung eilig, feiert sie doch gemeinsam mit ihren Freunden in BERLIN ins neue Jahr, 6500 Läuferinnen und Läufer waren von Silvesterlauf 2015 begeistert. Eine tolle Stimmung an der Strecke und den Ortsteilen in Werl und Soest, ideales Läuferwetter und einmalige Freude zum Jahresabschluss auf dem Soester Marktplatz antreffen. – das ist der Silvesterlauf Werl-Soest.

Wir sagen danke und freuen uns auf Euch im kommenden Jahr. Ich sage DANKE an 400 Helferinnen und Helfer. Weitere Berichte und Bilder folgen.

Allen einen guten Rutsch wünscht Ingo Schaffranka

Erlöse übergeben

Der Silvesterlauf von Werl nach Soest hat auch im Jahr 2009 wieder Tausende Laufsportfreunde in die Hellwegregion gelockt. Und jeder einzelne von ihnen hat dazu beigetragen, dass er auch in diesem Jahr wieder seinen Zweck erfüllt; nämlich caritative Projekte und Einrichtungen zu unterstützen. Insgesamt sind rund 35.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Geld, das in den Räumen der Sparkasse Soest an die vier Begünstigten übergeben wurde.

7.000 Euro gingen an den Verein “Zukunft Hilbeck”, ein Zusammenschluss aller in Hilbeck ansässigen Vereine und Gruppen, die den Werler Ortsteil weiterentwickeln wollen. Das Geld soll speziell dafür genutzt werden, Kindern und Jugendlichen mit der Einrichtung eines freien Jugendtreffs einen Anlaufpunkt zu bieten. 10.000 Euro gingen derweil an die Wohnstätte St. Josef in Werl, die das Geld in die Gestaltung des Heimgartens investieren will. Über weitere 10.000 Euro freuten sich die Verantwortlichen des Fördervereins “Soester Süden”, der damit Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen eine erlebnispädagogische Fahrt ermöglichen wird. Entgegen genommen haben das Geld Karl-Wilhelm Westervoß für den Hilbecker Verein, Wolfgang Karnath für die Wohnstätte sowie Doris Heims.

Der restliche Teil des Erlöses fließt in die Stiftung GUTES ERLAUFEN, die das Geld in kleineren Summen auch an andere Projekte geben will. Ingo Schaffranka, Cheforganisator des Silvesterlaufes und Stiftungsvorsitzender: “Der Lauf ist inzwischen zu einem schwergewichtigen, caritativen Event geworden. Mit Hilfe der Stiftung sollen auch Vereine und Gruppen partizipieren, die nicht die nötige sehr große Anzahl an Helfern für den Lauf bereitstellen können.”

Im Laufe seiner 28-jährigen Geschichte haben die Teilnehmer des Silvesterlaufes von Werl nach Soest inzwischen über 1.082.000 Euro erlaufen. Angefangen hatte alles 1985 mit der Idee, humanitäre Hilfe für das kriegsgeschädigte Polen zu leisten. 8.301 DM kamen damals zusammen.

Übrigens: Die Anmeldephase für den Silvesterlauf 2010 beginnt am 1. Juni. Unter www.silvesterlauf.com können Läuferinnen und Läufer sich für die nunmehr 29. Ausgabe des europaweit größten Laufsportevents seiner Art anmelden.